Die Gruppe
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Gruppenstruktur

Marke der Gruppe Wielton

Viberti

Qualität, Tradition und Erfolg.

Die Firma Viberti wurde im Jahr 1922 in Turin gegründet. Ihre Position stützt sie seit Jahren auf einem breiten Angebot an Transportfahrzeugen.

Alles begann im Jahr 1922, als Candido Viberti in einer kleinen Werkstatt am Stadtrand von Turin mit der
Pro-duktion der ersten Automodelle begann, die von Giovanni Ceirano, dem Pionier der italienischen
Automobilindustrie und Eigentümer von SCAT (Società Ceirano Automobili Turin), mit Wohlwollen aufgenommen
wurden.

1928 beschloss Viberti nach mehrjähriger Arbeit und mit mehr Erfahrung, einen großen Schritt zu machen und
se-ine eigene Firma Candido Viberti zu gründen. Sie entstand auf dem Gelände des alten SCAT-Werks mit einer
Fläche von ca. 8.000 m2 und beschäftigte ca. 150 Mitarbeiter. Es war das erste Werk, das sich dem Bau von
Karosserien und Industriefahrzeugen widmete. Der Eigentümer, geleitet von der Überzeugung, dass die Nachfrage
nach dieser Art von Produkten wächst, beschloss, sich ganz dieser Bran-che zu widmen (Tankwagen, Busse,
Anhänger, Auflieger, Sonderaufbauten, Obusse, Lastkraftwagen).

1932 verband Viberti seine Marke mit Anhängern, die in die Transportgeschichte eingingen und jahrelang das
Marken-zeichen des Unternehmens waren. Von diesem Moment an erlebte das Werk eine beispiellose Blütezeit und
eine konti-nuierliche Entwicklung, wodurch 1935 der Sitz in einen größe-ren umgewandelt werden musste. Die Wahl
fiel auf die ehema-lige Autofabrik in Ansaldo: ein Komplex mit einer Fläche von 70.000 m2, ebenfalls in Turin,
mit rund 800 Mitarbeitern.

Das folgende Jahr markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von Viberti: die Übernahme von SAIV,
einem 1923 gegründeten Unternehmen in Verona, das sich auf die Herstellung von Tankwagen spezialisiert hat. Es
war ein wichtiger strategischer Schritt, der es dem Turiner Unter-nehmen ermöglichte, seine Produktpalette zu
erweitern. 1937 begann Viberti mit der Serienproduktion von Flugben-zinverteilungs-Lkw auf den Start- und
Landebahnen.

1940 führte Italien Kriegshandlungen und das Kriegsmi-nisterium beauftragte Viberti (das 1943 mehr als 1.750
Arbeiter beschäftigte) mit dem Bau einer großen Anzahl von Anhängern mit Spezialbehältern für den Transport von
Flüssigkeiten und Treibstoffen für Armee, Marine und Luftfahrt, sowie mit dem Bau von Verkehrsmitteln für
un-terschiedliche Zwecke. Der Kriegsausbruch war nicht nur eine Zeit steigender Aufträge. Das Unternehmen wurde
durch Bombenangriffe mit großen Verlusten getroffen.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs war Vibertis Situation nicht optimistisch. Nach den Bilanzen des Unternehmens
wurden fast 60 % des gesamten Industriegebiets durch Bombenangriffe und Militäreinsätze dem Erdboden
gle-ichgemacht.

Konsequenz im Einsatz und die Markteinführung sehr er-folgreicher Neuheiten, wie des 1950 gebauten dreiachsigen
Gelenkwagens, ermöglichten dem Unternehmen eine Wie-derbelebung der Geschäftstätigkeit. In der Nachkriegszeit
erreichte Viberti über 146.000 m2 Produktionsfläche und beschäftigte ca. 2.000 Mitarbeiter.

Zwischen 1952 und 1960 tätigte Viberti eine Reihe wichti-ger Übernahmen solcher Gesellschaften wie Officina
Ca-renzi in Piacenza und Officine Adige in Verona, die es der Turiner Gruppe ermöglichten, große Marktanteile im
In-land zu erreichen und den Kunden diversifizierte Produkte anzubieten.

Die enorme Entwicklung erforderte den Bau eines neuen Werks, das den neuen Anforderungen des Unternehmens
angepasst ist. So wurde 1969 der alte Industriekomplex in eine neue Industriezentrale in Nichelino (Turin)
umge-wandelt.

1996 wurde das Unternehmen vom Familienunternehmen Acerbi, einem Aufliegerhersteller, mit eigenem Werk in
Ca-stelnuovo Scrivia (bei Turin) gekauft. Der entstandene An-lagenkomplex umfasste eine Fläche von 350.000 m2 .

Im Dezember 2010 wurde die Marke Viberti von der Com-pagnia Italiana Rimorchi mit Sitz in Tocco da Casauria
(Pescara) erworben, die die Marken Merker und Cardi besitzt und damit die größte italienische Basis für
italieni-sche Schlepperfahrzeuge schafft.

Im Jahr 2015 wurde das Unternehmen Teil der Wielton–Gruppe und änderte seinen Namen zunächst in Italiana
Ri-morchi S.r.l. und dann in die heutige Viberti Rimorchi S.r.l.

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